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Rückblende: Tanzsportwochenende 2011
Geschrieben von Ilka Mai   
Sonntag, 23. Oktober 2011

Fantastisches Wetter, lange Startlisten und ein volles Haus: Was für Vorzeichen für das Tanzsportwochenende?!

Das traditionelle Herbstturnier des Tanzsportclubs Rot-Gold Potsdam stand unter besten Vorzeichen. Wann gab es je so viele Startmeldungen? Allein für den Samstag lagen 132 Startmeldungen aus vierzig Vereinen vor! Eine echte Herausforderung für Turnierleiter Peter Semionyk und sein Zeitmanagement - würden alle Turniere im Zeitplan beginnen, und wie lang würden sich die letzten Runden in den späten Abend ziehen?

 

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Vertreten und Vertretungen
Neun Bundesländer waren am Wochenende im Kongresshotel am Templiner See vertreten. Die weiteste Anreise hatten wohl die Teilnehmer aus Litomerice in Tschechien. Für sie wechselte die Turniersprache kurzzeitig ins Englische, doch das Paar konnte auch den deutschsprachigen Ansagen folgen und wies Peter Semionyk freundlich darauf hin. Es blieb also für alle weiterhin verständlich.

Wer leider nicht vertreten war, das war einer der fünf Wertungsrichter. Krankheitsbedingt musste Stefan Rau am Samstag kurzfristig absagen, so dass Dieter Wilhelm vom ausrichtenden Verein spontan einspringen musste und ungeplant für den gesamten Tag am Parkettrand stand.

Das jüngste Tanzpaar des Wochenendes in der Endrunde
Daniel Pastuchow und Elisabeth Schmidt vom Ahorn-Club TSA im PSV Berlin waren mit jeweils fünf Jahren das jüngste Tanzpaar des Wochenendes. Sie schafften es nach nur einem halben Jahr gemeinsamem Training in die Endrunde und lagen auf dem 7. Platz der Kinder im Lateintanzen!

Der Samstag stand zunächst im Zeichen der Jüngeren und Jüngsten: Kinder in den Kategorien Standard und Latein waren am Start. Die zweite Hälfte des Tages bestimmten die Senioren im Wechsel mit den Junior-Klassen D bis A im Latein- und Standardtanz ein abwechslungsreiches Geschehen. Bei den Senioren II C waren mit Ralf-Robert und Carola Weber sowie Siegbert und Martina Schulz zwei Paare des gastgebenden Vereins am Start. Letztere ertanzten sich den fünften Platz in der Endrunde.

Auch am Sonntag gab es bei Standard und Latein in den Hauptgruppen D bis A Hochrangiges zu sehen. In einer manchmal atemberaubenden Mischung aus Tempo und graziler Kraft verzauberten die Paare das Publikum.

Allen Tanzpaaren ein Dankeschön für die Teilnahme und herzliche Glückwünsche. Die Wertungen einschließlich der Ergebnisse in den einzelnen Tänzen können unter Wertungen angesehen werden.

Perfekt organisiertes Drumherum
Das Wertungsrichter-Kollegium setzte sich aus sechs Vereinen zusammen: Christoph Losensky - TC Bernau, Michael Bade - Blau-Weiss Berlin, Stefan Rau - TSC Phönix Berlin, Cordula Gehring - TSA d. Braunschweiger MTV von 1847, Stephan Schulze - TSC Rot-Gold Potsdam, Dieter Wilhelm - TSC Rot-Gold Potsdam sowie Jutta Dittmann - btc Grün-Gold der TiB1848 e.V..

Getragen wurden die beiden Turniertage von der originellen Moderation Peter Semionyks. Im Zusammenspiel mit den teils hitzigen Anfeuerungen aus dem Fanblock entstand eine kuriose Stimmung voller Ansporn und Humor ("Meine Damen und Herren: Tageskleidung - hinterfragen Sie sich selbst: Würden sie so zu Kaufland einkaufen gehen?")

Für die Musik zeichnete Holger Senst vom TC Bernau verantwortlich. Kreativ in der Auswahl seiner Stücke gingen die Paare doch nicht jeden Weg mit: Beim angespielten Quick Step wurde allgemein auf den versprochenen Walzer gewartet. Er lenkte scherzend ein...

Empfang, Turnierbüro, Protokoll und Mini-Catering für die Funktionäre: der Tag war genauestens durchgeplant und perfekt organisiert. Reibungslos auch das Zusammenspiel von Beisitzer Sven Tschirley, Protokollant Hans-Jürgen Zschuppe und dem - wie es Peter Semionyk treffend formulierte - lebenden Urkundendrucker Axel Starck.

Den Paaren und den Organisatoren ein herzliches Dankeschön. Und Peter Semionyk für sein Zeitmanagement. Das Turnier endete auch am vollen Samstag trotz zwischenzeitlicher fast einstündiger Verspätung absolut pünktlich!

 

 

 


 

 

 

 
 
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