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Rückblende 1: Ruderausflug 2010
Geschrieben von Frank Bobertz   
Mittwoch, 1. September 2010

 

Ein Tag im Ruderboot

Um 9:00 Uhr trafen sich etwa 30 mutige Tänzer, um in ein Abenteuer zu starten. Ich glaube keiner ahnte zu diesem Zeitpunkt was ihn genau erwartet. Jeder freute sich auf eine lustige Bootstour in lockerer Runde. Die Reise sollte einmal um die „Insel Potsdam“ führen.

Als erstes wurden die Boote ins Wasser getragen und vorbereitet. Wir hatten zwei Achter (einmal mit Riemen, einmal Doppel) und ein Boot für 14 Ruderer. Wir wurden dann auf die ca.18 Meter langen Boote aufgeteilt. Noch mal schnell auf Toilette und dann ging es los.

Schnell wurde klar, dass es wie beim Tanzen auf ein gutes Rhythmusgefühl ankommt. Als die ersten Kilometer zurückgelegt waren, kam dann noch die Erkenntnis, man braucht auch Sitzfleisch. Es ging durch die Glienicker Brücke über den Jungfernsee nach Neu-Fahrland. Immer wieder angefeuert von den „faulen Motorbootfahrern“.

In Neu-Fahrland angekommen, wartete die Anglerklause mit einem rustikalen Mittagessen. Hatten wir bis dahin mit dem Wetter noch Glück, es schien sogar kurz mal die Sonne, fing es mit dem Anlegen an zu regnen. Gut für uns - wir hatten da ein Dach über dem Kopf. Jeder nutzte die Gelegenheit des Essens dazu, sich mit den Anderen über die Rudererfahrungen auszutauschen.
Alle waren nach 1/3 der Strecke kräftemäßig ziemlich k.o. Und der Po tat ja auch noch weh. Deshalb die Entscheidung, die ca. 12 Kilometer zurück zu rudern. So wurden aus 36 km 24 km. Hat aber auch gereicht.

Als der Regen aufgehört hatte, da schien dann auch wieder die Sonne, krabbelten alle wieder in die Boote und es ging zurück nach Potsdam. Gegen 17:30 Uhr legten wir am Seekrug an. Keine Sekunde zu früh, denn kaum waren wir aus den Booten raus, fing es in Strömen an zu regnen. So hatte jeder genug Gelegenheit sich mit seinem Rücken, seinen Knochen und mit seinem Hinterteil zu beschäftigen. Es tat eigentlich alles weh!

Aber nun mussten noch die Boote gereinigt und in die Hallen getragen werden. Alle halfen kräftig mit und wir konnten sehr schnell zum gemütlichen Teil am Grill übergehen. Ich denke alle waren sich einig, es war ein sehr anstrengender aber auch sehr schöner Ausflug.

Vielen Dank den Organisatoren, vor allem an Corina Wartenberg-Zschuppe
Frank Bobertz

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