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Nachlese: Radelwochenende 2009

 

 

Das Radelwochenende 2009 führte uns so weit weg von Potsdam, wie bisher keines: nach Warnemünde....

Am Freitag brachen wir nach Warnemünde auf. Von dem aufwändig zusammengestellten Tourenplan, mit dem Fahrrad anzureisen, wurde allerdings kein Gebrauch gemacht, alle kamen mit der Bahn oder dem Auto.

Die Jugendherberge in Warnemünde liegt direkt hinter den Dünen. Nach dem Abendbrot ging es hinüber, und es wurde versucht, mit Decken und Strandmuscheln dem kalten Wind zu trotzen. Vor allem diejenigen, die sich kurz ins kalte Wasser gewagt hatten, kämpften mit der eigenen Körperwärme. So fiel bald der Entschluss zum Rückzug und wir saßen in der Herberge beisammen.

Der Samstagmorgen begann um 7:00 Uhr - mit dem Treffen der Frühschwimmer. Fast ein Dutzend Leute kamen zusammen - es traute sich dann niemand, NICHT ins Wasser zu gehen. Doch alle waren auch schnell wieder hinaus.

Noch fix das reichhaltige Frühstück genommen und dann gings auch schon los auf die Radeltour. Mike Thiede gab die Einweisung: Wir fahren entlang der Dünen in Richtung Westen, über Heiligendamm nach Kühlungsborn. Ganz entgegen dem Wetterbericht, der Regen und für den Nachmittag sogar Gewitter vorausgesagt hatte, schien die Sonne. Der Gegenwind war zuweilen recht stark, doch die Ausblicke auf Wiesen, Weiden, Getreide- und Kamillefelder und natürlich die Ostsee, entschädigten dafür.

In Heiligendamm trafen wir auf gleich zwei Mollys, hatten jedoch keine Zeit zum Verweilen, denn das Mittagessen am Etappenziel Kühlungsborn war fest vereinbart. Fast pünktlich ließen wir uns in Strandkörben und Bänken "Zum harten Törn" nieder und stärkten uns. Der straffe Zeitplan sah direkt nach dem Dessert eine Stadtführung vor. Nun kann man nicht sagen, dass wir fürchterlich viele Daten oder Geschichte über die Stadt gehört hätten, dafür aber eine äußerst kurzweilige Führung, die zeitweilig durchaus kabarettistische Züge enthielt. Ein echtes Original, diese Hanka Bolz!

Am Ende unserer Führung waren wir an einem Promenaden-Platz angekommen. Unzählige Leute saßen in der Sonne und hörten einem Straßenmusikanten zu. Jens F. aus unserer Truppe hatte die Idee, ihn einen Walzer spielen zu lassen - und wir alle tanzen dazu. - - - Vermutlich waren die vielen Rentner sehr verdutzt; dem Walzer fügten wir noch einen Jive an. Wir bekamen echten Applaus und bedauerten, niemanden mit einer Sammelbüchse herumgeschickt zu haben!

Auf der Rückfahrt hatten wir Rückenwind, machten in Heiligendamm auf der Promenade an einer Eisbar Halt und radelten dann die letzte Etappe, zurück in Richtung Warnemünde. Das Wetter spielte weiterhin mit - ein Riesenglück.

Ein üppiges Abendessen wartete auf uns - und dann natürlich der Strand. Volleyball, Steinesuchen, Wein trinken und auf den Sonnenuntergang warten: ein lauer Sommerabend fand seinen Ausklang.

Der Sonntagmorgen startete mit der obligatorischen 7 - Uhr - Badetruppe. Mit dem gemeinsamen Frühstück fand das Radelwochenende seinen Abschluss.

Schade, dass Mike Thiede die Organisation der Radelwochenenden abgeben muss, denn auch in diesem Jahr waren die Tage bestens organisisert! Eine tolle, moderne Jugendherberge mit klasse Essen und moderaten Preisen, ganz ideal gelegen. Eine landschaftlich abwechslungsreiche Tour, die auch für die nicht Trainierten gut zu machen war. Die Stadtführung, die Versorgung - und Mike, das Wetter.... wer soll da herankommen?

Es war klasse, Danke für die Vorbereitungen!

Hier können die Fotos angesehen werden.

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Abwechslungsreiche Landschaft

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Kamillenbad

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Glück mit dem Wetter

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Eis essen in Heiligendamm

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Volleyball am Abend
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Muscheln und Steine sammeln
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Ein lauer Samstagabend
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Sonnenuntergang am Warnemünder Strand

 

 
 
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